Bericht: Adventsrüstzeit 2025

Adventsrüste 8. bis 15.12.2025 in Woltersdorf

Im Haus „Gottesfriede“ zu Woltersdorf verlebte eine kleine Gruppe besinnliche Tage. Wir freuten uns, dass uns Reiner mit seiner Geige mit adventlichen Klängen weckte. Das erleichterte uns aus den Betten zukommen. Katrin und ich haben Andreas Hergenhan mit ins Boot geholt. Er brachte mit seinen Ideen frischen Wind rein. Bevor wir vormittags mit dem Thema begannen, machte er Atem – und Ent-spannungsübungen mit uns. Durch meine Erfahrungen aus der Logopädie machte ich Übungen mit den Teilnehmern. Zusammen überlegten wir, was für uns das Wesentliche an Weihnachten ist und was Besinnung bedeutet. Andreas suchte nicht so bekannte Sprich-wörter aus. Diese hat er in Teile geschnitten. Wir überlegten welche Satzteile zusammen gehören.
Wie zum Beispiel:
• Man verliert die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will.
• Schwimm dem Haifisch hinterher und du kommst bei den Menschen an.
• Die Rache ist süß, aber man verdirbt sich den Magen.
• In eine leere Scheune kommt keine Maus
An einem Nachmittag backten Anneli und Andreas Plätzchen. Sie waren kalorienreich. (500g Butter, 500g Zucker, 4 Eier und etwas Mehl). Die Plätzchen waren sehr lecker. Danke an das „Bäckerpaar“!
Ein lustiges Geschichtsratespiel versüßte uns den Nachmittag. Wir musizierten mit kleinen Instrumenten, sangen Weihnachtslieder und stellten unsere Lieblingsmusik vor. Gemeinsam mit Frau Begrich, Pastorin i.R., sprachen wir über die Geburt von Jesu und wie wir fremden Menschen die Weihnachtsgeschichte und ihre Bedeutung für uns erklären könnten. Am nächsten Tag spielten wir die Flucht der heiligen Familie in einem Theaterstück. Jeder hatte eine Rolle: das Jesuskind, die Dattelpalme, das Zelt, den Esel, den Brunnen……. Einige von uns hatten Freude am Malen, Basteln und Verzieren von Kerzen. Zur abendlichen Andacht wurden sie angezündet. Sonntag Vormittag hörten wir uns die Sätze 1-3 vom Weihnachtsoratorium an. Ich stellte mir den Chor, die Sänger und das Orchester vor. Das war unser Gottesdienst! Am letzten Nachmittag kam Frau Doris Rauschert aus Babelsberg zu uns. Sie erzählte einige Märchen. Ich erinnere mich an die Legende vom Nikolaus, in der er in 3 Nächten Goldklumpen in die Stube warf. Das war für die drei Töchter, die sehr arm waren, ihre Aussteuer zum Heiraten. In diesen Tagen lebten wir wie in einer harmonischen Familie. Wir halfen uns untereinander. Für das Entgegenkommen des Hauses und das leckere Essen von der Küche wollen wir danken.

Rolf Gutsche